Interview

Stefan: Hallo Peter. Dieses Jahr findet wieder der TUS Heidkrug Charity Cup in Delmenhorst statt. Und du bist dabei, um tatkräftig zu unterstützen. Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, wer du bist?


Peter: Hallo Stefan. Sehr gerne. Mein Name ist Peter Melchin und ich wurde am 24. Mai 1957 in Kempten geboren. Schon in meiner Kindheit liebte ich die Berge. So war es für mich klar, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen würde. Zunächst unternahm ich privat zahlreiche Bergwanderungen und wendete mich dann dem Klettern zu. Ich leitete über 15 Jahren lang Berg- und Wandertouren, um Touristen und Einheimischen die Berge näher zu bringen.


Neben den zahlreichen Begegnungen möchte ich mit meiner mentalen und physischen Kraft auch etwas Gutes tun. Ich bin Mitbegründer der Hilfsorganisation „Gegen Noma – Parmed e.V.“, die gegen die Kinderkrankheit NOMA in Afrika kämpft. Um sich eigene Eindrücke von dieser Krankheit zu verschaffen, fliege ich 2 – 3-mal pro Jahr nach Burkina Faso in Afrika.


Stefan: Auch der TUS Heidkrug Charity Cup unterstützt „Gegen Noma – Parmed e.V.“. Um was für ein Turnier handelt es sich denn genau?


Peter: Das stimmt. Der TUS Heidkrug Charity Cup in Delmenhorst unterstützt ebenfalls die Hilfsorganisation „Gegen Noma – Parmed e.V.“ Dabei handelt es sich um ein Fußballturnier, das unter dem Motto „Kinder spielen für Kinder“ Spenden und Beiträge für die Hilfsorganisation sammelt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Menschen zu bewegen, nicht nur auf der körperlichen Ebene. Mit jedem Turnier beim TUS Heidkrug in Delmenhorst treffen wir auf viele alte aber auch neue Freunde und gewinnen immer mehr Menschen für unseren Einsatz gegen NOMA.


Stefan: Um was genau handelt es sich denn bei der Kinderkrankheit NOMA?


Peter: NOMA ist eine bakterielle Krankheit, nicht ansteckend aber in 80% der Fälle tödlich. In Afrika infizieren sich mit ihr pro Jahr in etwa 100.000 Kinder. Der Hauptgrund sind fehlende Nährstoffe, die für die Aufrechterhaltung eines intakten Immunsystems wichtig sind. Mikroorganismen befallen den Mundraum der Kinder und zerfressen innerhalb von zwei Wochen das Gesicht. Doch mit Präventionsmaßnahmen kann vermieden werden, dass NOMA überhaupt entsteht. Mit ein paar Euro kann die Krankheit im Frühstadium innerhalb 48 Stunden geheilt werden – einfache Antibiotika reichen hierfür schon aus.


Stefan: Wie kann man euch neben dem Turnier noch dabei unterstützen NOMA zu heilen?


Peter: Wir werden in diesem Jahr vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit 500.000 Euro gefördert. Doch wir müssen ein Eigenanteil von 25% liefern, also 125.000 Euro um diese 500.000 Euro zu bekommen. Daher freuen wir uns sehr über jede Spende. Als Unternehmen kann man uns auch mit einem Sponsoring unterstützen.


Neben dem TUS Heidkrug Charity Cup in Delmenhorst gibt es seit 2008 zudem auch noch den Lauf der guten Hoffnung. Hierbei handelt es sich um ein Wander-Event, das alljährlich im Oberallgäu stattfindet.


Stefan: Vielen Dank für das Interview, Peter. Wir sehen uns auf dem TUS Heidkrug Charity Cup.


www.charity-cup.tus-heidkrug.de
www.gegen-noma.de
www.lauf-der-guten-hoffnung.de


 

Autor des Artikels

Stefan
Brand Management